Skorpil Clementine

Skorpil Clementine
Clementine Skorpil, geboren 1964 in Graz, Studium der Sinologie und Geschichte, Auslandssemester in Taiwan, später Übersetzerin für Deutsch-Chinesisch. Arbeitet als Journalistin und Lektorin bei der österreichischen Tageszeitung „Die Presse“, Lehrbeauftragte an der FH Campus Wien. Publiziert Erzählungen, Kurzprosa, Kurzkrimis und historische Romane, die in China spielen. Zuletzt „Gefallene Blüten“, Ariadne 2013. Der nächste Shanghai-Roman „Weißer Mohn“ wird im Herbst bei Löcker erscheinen. Skorpil ist Mitglied bei Podium und im Österreichischen PEN-Club. Lebt mit Familie in Neulengbach, Niederösterreich.

Die in der längeren Erzählung geschilderte Familie ist meine eigene. Mechtilde ist meine Mutter. Herbert ist der spätere Schriftsteller Herbert Eisenreich. Er schrieb Erzählungen, Hörspiele, Novellen, einen Roman und erhielt zahlreiche Preise, unter anderem den Anton-Wildgans- und den Franz-Kafka-Preis und 1957 den Prix Italia für das Hörspiel: „Wovon wir leben und woran wir sterben“, sein, wie er es nannte, Halbwelthörspiel, weil es bis Japan auf der halben Welt gespielt wurde.

In Wikipedia ist nachzulesen: „Marcel Reich-Ranicki schrieb 1964 über ihn, dass Eisenreichs oft extreme Äußerungen und Thesen ihm in Deutschland einen unzutreffenden Leumund als ,österreichischer Nationalist, verbohrter Regionalist und schließlich gar als regelrechter Monarchistʻ eingetragen habe. In Wirklichkeit sei dieser Autor, ob als Essayist oder Erzähler, lediglich ein Schriftsteller, ,der die Provokation genießt und der stets das Spiel liebtʻ“.
So kann man es nennen.

Mein Onkel Herbert hat mich zum Studium der Sinologie angeregt, auch darum hat er mein Leben entscheidend beeinflusst.

http://www.skorpil.at/

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